Lagerberichte Elm

 

Samstag

 

Am Samstag versammelten wir uns gegen Mittag um in Richtung Elm ins J+S Sportlager aufzubrechen. Voller Tatendrang traten wir die knapp zweieinhalb stündige Reise an. In Elm angekommen heisst es erst einmal die Schläge in unserer schönen Unterkunft, dem Gemeindehaus Elm, zu beziehen. Danach durften wir zum ersten Mal ein feines Nachtessen unter der Leitung von Martin und Barbara Fischer beziehen. Kurze Zeit später stand schon der erste Gruppenwettkampf an. Die verschiedenen Schläge traten im „Schneeskulpturen bauen“ gegeneinander an. Die Teilnehmer legten dabei viel Geschick und Können an den Tag. Von Traktor über eine Kaffeebohne bis hin zu einer riesengrossen Kaffeetasse gab es alles zu bestaunen. Erschöpft von den Strapazen im verschneiten Elm legten wir uns dann schlafen.

 

 

Sonntag

 

Am nächsten Tag ging es dann so richtig los! Um 9.00 Uhr starteten wir mit dem Ski und Snowboardfahren. In diversen Gruppen kundeten wir das Skigebiet aus und konnten bereits am ersten Tag viel lernen. Der Schneefall und der Nebel waren kein Hindernis für uns, im Gegenteil, dank wenigen Leuten auf den Pisten konnten wir den Pulverschnee so richtig geniessen! Übrigens haben wir unser „Skischätzli“ der Nation bereits am ersten Tag gesehen! Ja richtig, Vreni Schneider war auch auf den Pisten unterwegs! Erschöpft vom vielen Skifahren ging es dann um ca. 16.00 Uhr wieder zurück Richtung Lagerhaus, bevor wir dort dann wiederum ein super Essen geniessen konnten. Riz Kasimir, hmm fein! Am Abend galt es dann noch einige Disziplinen in der Turnhalle zu bestreiten, bevor wir total erschöpft in die Federn fielen. Mal schauen, was uns die nächsten Tage hier in Elm so bringen, wir freuen uns!

 

 

Montag

 

Bereits fiel es uns etwas schwerer am Morgen aufzustehen. Wiederum gegen ca. 9.00 Uhr versammelten wir uns vor unserer Lagerunterkunft um mit dem Bus zur Talstation zu fahren. Da es seit gestern Abend durchgeschneit hatte und Petrus auch keine Anstalten machte, mit dem Schneetreiben aufzuhören, erwartete uns perfekte Schneeverhältnisse. Einzig die Sonne fehlte. Davon liessen wir uns aber nicht beeindrucken und so konnten wir den ganzen Morgen Pulverschnee auf der Piste geniessen. Wohlverdient assen wir dann um 12.00 Uhr bei der Mittelstation zu Mittag. Nach einer kurzen Ruhepause ging es nochmals auf die Piste, bevor wir um 16.00 Uhr hundemüde zu unserer Unterkunft zurückkehrten. Obwohl wir am Abend „Ausgang“ hatten, waren die meisten froh, dass es um 22 Uhr dann hiess: Ab in die Heia.

 

 

Dienstag


Neuer Tag, neues Glück! Am Dienstag erwartete uns freundlicher Sonnenschein! Die ersten Abfahrten auf der Piste waren schlichtweg traumhaft. Die Pistenarbeiter hatten wirklich ganze Arbeit geleistet! Wie im Flug verging der Morgen und um 12 Uhr hiess es bereits wieder Essen fassen! Die Küchencrew um Martin und Barbara verwöhnten uns einmal mehr mit einer gelungenen Mahlzeit. Suppe als Vorspeise, Beinschinken mit Salat und Bohnen, und dies direkt auf die Piste geliefert! Ja wo gibt’s denn das sonst? Am Nachmittag zeigten sich dann doch die ersten Ermüdungserscheinungen, so dass wir es am Nachmittag alle etwas gemütlicher nahmen. Schliesslich musste ja jemand noch die Schweizer Damen im Super G unterstützen! Und siehe da! Dank unserer Unterstützung im Restaurant holte Lara Gut Silber in Schladming! Ein gelungener Abschluss für einen gelungenen und wunderschön sonnigen Tag!

 

 

Mittwoch

 

Am Mittwoch stand der Spezialtag auf dem Programm. Das bedeutete, dass die Lagerteilnehmer zwischen Telemark, Schlitteln, Renntechnik, Slopestyle & Park sowie „Sonntagsfahren“ auswählen konnten. Im Gegensatz zu den restlichen Tagen der Woche konnten die Kids ihre Gruppen selbst wählen und somit auch Skifahrer mit Snowboardern unterwegs sein. Die meisten Lagerteilnehmer entschieden sich in Anbetracht der intensiven ersten beiden Tagen für das eher lockere Sonntagsfahren. Obwohl es dann doch nicht so locker war, wie einige meinten, sondern sogar ziemlich intensiv. Einmal mehr hatte es sehr viel geschneit über Nacht, weshalb wir wiederum super Pistenverhältnisse hatten. Am Mittag assen wir dann wiederum in der „Pistenbully-Halle“ zu Mittag. An diesem Tag verwöhnte uns die Küche mit einer leckeren Suppe und einem Schnitzelbrot-Sandwich. Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass die Schnitzelbrote innert kürzester Zeit weg waren! Am Abend erholten sich die jüngeren Teilnehmer bei einer „Kinovorstellung“ von Madagascar 3. Die Lehrlinge hatten an diesem Abend die zweite Möglichkeit das Dorf Elm etwas besser auszukundschaften.


Donnerstag

Am Donnerstag fuhren die Gruppen im JS Lager wieder in den altbewährten Gruppen. Erneut galt es dem etwas störrischen Wetter zu trotzen und de gut präparierten Pisten und verschneiten Hänge zu geniessen, auch wenn die Sicht nicht wirklich gut war. Deshalb war es umso wichtiger, die Tipps und Tricks der Leiter und Leiterinnen umzusetzen um auch bei solchen Witterungen das Beste rauszuholen. Am Nachmittag galt es ein letztes Mal die Pisten von Elm unsicher zu machen bevor am Abend noch ein letztes Highlight anstand: der bunte Abend. In verschiedenen Gruppen absolvierten die Teilnehmer einige Minispiele während gleichzeitig einige Lagerleiter draussen eine kleine Schneebar aufbauten, welche beleuchtet wurde von ein paar Fackeln. Nach dem Wettkampf im Lagerhaus konnten die Schüler und Lehrlinge die wohlverdienten „Goldvrenelis“ eintauschen gegen leckere alkoholfreie Spezialdrinks wie den“ Vreni Spezial“ oder den „Lagerhaus Drink“.


Freitag
 
Schon Freitagmorgen! Bereits ist der letzte Morgen im Lager 2013 in Elm angebrochen. Da wir den Car schon auf 11 Uhr bestellt hatten, fand die Tagwache etwas früher statt, so dass uns das Küchenteam mit Martin, Barbara, Dani und Conny schon um 7.30 Uhr ein feines Frühstück servierten. Frisch gestärkt galt es dann unter Anweisung von Frau Elmer das Lagerhaus zu putzen. Ziemlich pünktlich verliessen wir mit Sack und Pack unser Lagerhaus wieder zurück in Richtung Triengen, wo uns ca. anderthalb Stunden später bereits zahlreiche Eltern erwarteten. Wiederum können wir auf ein erfolgreiches, lustiges und vor allem verletzungsfreies Lager zurückblicken. An dieser Stelle möchten sich die Leiterinnen und Leiter des diesjährigen Lagers noch einmal bei allen Schülern und Lehrlingen bedanken, welche mit ihrem tollen Einsatz und Enthusiasmus für ein super Lager gesorgt haben.